Drei Passionspiel-Wanderwege in Dammbach
Unweit der Kirche St. Wendelin an der Ampel die Straße überqueren und nach links die Krausenbacher Straße hinunterlaufen. Immer dem Zeichen folgend, zweigt nach ca. 200 m rechts der „Wiesenweg“ ab. Auf diesem erreichen Sie nach kurzer Zeit den Dammbach, wo sich der Weg nach rechts wendet. Diesem durch die schöne Wiesenlandschaft weiter folgen bis zur Informationstafel mit Wissenswertem über die Dammbacher Passionsspiele. Diese befindet sich zusammen mit einer Bank unter schattigen Bäumen links des Wegs.
Durch die Bäume können Sie auf der anderen Seite des Baches die Dammbachtalhalle erahnen, wo die Passionsspiele üblicherweise alle fünf Jahre aufgeführt werden. Nach einer kleinen Pause kann man auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt Kirche St. Wendelin zurückkehren.
Machen Sie doch noch einen Abstecher in die Kirche des heiligen Wendelin, deren Anfänge aus dem 17. Jahrhundert stammen. An der Decke des Querschiffs befindet sich ein Gemälde aus dem Jahr 2013, das die Abendmahlszene aus den Passionsspielen zeigt.
Vom „Maria-Stern-Platz“ aus folgen Sie in nördlicher Richtung dem Zeichen . Nach Überquerung der Wintersbacher Straße biegen Sie in Höhe des alten Rathauses in die Friedhofsstraße ein. Nach ca. 100 m gabelt sich die Straße und Sie halten sich rechts, bis Sie den Wegweiser unterhalb des Sportplatzes erreichen. Dort links abbiegen und weiter dem „Fuchsweg“ folgen, bis Sie die Beschilderung
„Abkürzung über Kreuzweg“ sehen. Laufen Sie dann entlang des Sportgeländes. An dessen Ende beginnt der aus Sandsteinfindlingen gefertigte Kreuzweg, den der verstorbene Schauspieler der Dammbacher Passionsspiele, Rudi Brand, im Jahr 2007 gefertigt hat.
Auf dem leicht ansteigenden geteerten Weg – vorbei an den in Stein gehauenen Kreuzwegstationen – erreichen Sie nach ca. 700 m eine Mariengrotte am Waldrand. Dort treffen Sie wieder auf den Fuchsweg und wenden sich nach links, um über die sogenannte „Platte“ mit einer wunderbaren Aussicht auf das Dammbachtal wieder den Sportplatz zu erreichen. Von dort wandern Sie zurück zum Ausgangspunkt, vorbei an der Kirche St. Valentin, die durchaus einen Besuch wert ist. Die Anfänge des jetzigen Kirchenbaus datieren aus dem Jahr 1615, wie der Schlussstein über dem Altarraum verrät. Am Maria-Stern-Platz können Sie auch noch auf einer Informationstafel Wissenswertes zu den Dammbacher Passionsspielen erfahren.
Beginnend am Maria-Stern-Platz wandern Sie in südlicher Richtung mit dem leicht ansteigenden „Müllerspfad“, der Ihnen bei einem Blick ins Tal ein wunderbares Panorama bietet. Weiter geht es über den „alten Schulweg“, der zum Andenken an die Geishöher Kinder angelegt wurde. Zu früheren Zeiten mussten die Kinder bei Wind und Wetter die 4,5 km lange Strecke zu Fuß zurücklegen. Entlang des Waldlehrpfades befinden sich auch Fotos mit Passionsspielimpressionen.
Kurz vor Ende des ca. einstündigen Aufstiegs passieren Sie schließlich einen Besinnungsplatz mit Kreuz und Ruhebank, der zum Verweilen einlädt. Von dort aus sind es nur noch wenige Minuten, bis die Wanderer den höchst besiedelten Punkt im Spessart mit 520 m über NN, die Geishöhe, erreichen. Machen Sie eine kleine Rast im Gasthaus „Geishöhe“ und besteigen Sie den Ludwig-Keller-Turm, etwas oberhalb der Gaststätte gelegen, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick über den Spessart bis in die Rhein-Main-Ebene haben. Steigen Sie dann über den Braunsweg wieder ins Tal ab.
Kurz vor dem Neuhammer geht es mit dem entlang des Dammbachs zum Ausgangspunkt Maria-Stern-Platz zurück. Dort befindet sich auch noch eine Informationstafel mit Wissenswertem über die Dammbacher Passionsspiele. Es bietet sich jetzt noch ein Abstecher in die Kirche des heiligen Valentin an, deren Anfänge aus dem Jahr 1615 datieren, wie auf dem Schlussstein über dem Altarraum zu lesen ist. Eine Einkehrmöglichkeit besteht auch im Landgasthof „Zur Rose“ oder der Pizzeria „Ratsschänke“, beides unweit der Kirche St. Valentin gelegen.